CM>>>Martin dein neues Album nennt sich „A Shiver in Red“ was steckt hinter diesem Titel? Ist er dir beim Schreiben der Musik eingefallen oder war der Titel so eine Art Initialzündung um dann an neuen Songs zu tüfteln?
Martin Fuhs>>> Im Grunde ist der Titel einfach nur ein Titel. Ich bin kein großer Fan wenn es darum geht seinem Album einen Namen oder den verschiedenen Tracks einen Namen zu geben. „A Shiver in Red“ kam mir in den Sinn als ich eine ältere Demo Aufnahme anhörte. Da lief mir ein Schauer über den Rücken (allerdings nicht im negative Sinne). Rot ist eindeutig meine Lieblingsfarbe und darum nannte ich es „A Shiver in Red“.
Die Initialzündung für dieses Album kam eines Tages. Ich hörte mir wieder einmal ältere Aufnahmen von mir an und war nicht sonderlich begeistert. Ich denke jeder Künstler macht diese Phase mindestens einmal durch. So also auch ich. Mir wurde klar das ich so nicht weiter machen konnte. Also habe ich vieles was meine Musik betrifft drastisch verändert. So entstand das Album dann über einen Zeitraum von fast 9 Monaten.
CM>>>Gab es ein besonderes Erlebnis, dass dich zu diesem, ohne zuviel zu verraten, entspannten und dichten Album inspiriert hat?
Martin Fuhs>>> Wie oben schon beschrieben hatte ich meinen „alten Sound“ und die älteren Veröffentlichungen irgendwie satt. Ich konnte sie mir nicht mehr mit einem guten Gefühl anhören und war eher enttäuscht. Im laufe der letzten Jahre habe ich zu viel und zu schnell Musik aufgenommen und veröffentlicht. Ein Fehler den ich jetzt im nach hinein betrachtet nicht mehr machen würde. Ich habe für mich selber die Erfahrung gemacht, dass ich relativ viel Zeit für ein Album brauche. Vielleicht auch weil es mir schwer fällt dieses dann zu beenden, da ich immer wieder hier und da ein paar Veränderungen mache und am Gesamtsound feile.
A Shiver in Red ist das erste Album, dass ich wirklich als Einheit erkenne. Ich denke darum wirkt es relativ dicht, da viele kleine Melodien im Laufe des Albums wieder erscheinen und variiert werden. Zudem habe ich zum ersten mal richtige Songs geschrieben. Natürlich nicht vergleichbar mit Pop Songs, aber hinter der Musik steckt diesmal eine Struktur. Für die meisten vielleicht nicht wirklich erkennbar, aber ich sehe sie.

CM>>>Das Album wird Anfang April, spätestens Mai, auf dem Label Droehnhaus veröffentlicht. Wie kam es dazu? Woher kennt Ihr euch?
Martin Fuhs>>> Ehrlich gesagt war ich auf der Suche nach einem Label das an dem neuen Album interessiert war. Da stieß ich auf Droehnhaus. Ich habe Alwin (Droehnhaus) daraufhin eine Mail geschrieben und gefragt ob er denn nicht Interesse hätte das Album zu veröffentlichen. Ich hätte nie mit der Zusage seiner Seite aus gerechnet, darum war ich umso erstaunter, dass er wirklich meinte, das Album auf Schallplatte zu veröffentlichen. Daraufhin habe ich Ihm Demos zukommen lassen von denen er begeistert war. So entstand der Kontakt mit Ihm. Ich bin sehr froh, in Ihm jemanden gefunden zu haben, der mir wirklich das Gefühl gibt alles für meine Musik tun wollen.
CM>>>Du selbst betreibst ein eigenes Label namens Waterscape. Was hat dich dazu bewogen nicht auf deinem eigenen Label zu veröffentlichen? Hat es auch damit zu tun das die Musik die auf Droehnhaus erscheint eine etwas andere Ausrichtung hat gegenüber der Musik die du selbst auf Waterscape veröffentlichst?
Martin Fuhs>>>Es gibt mehrere Gründe warum ich dieses Album nicht selber veröffentliche. Ich veröffentliche unter Waterscape lieber die Musik von anderen Künstlern. Mir ist es wichtiger diesen Künstlern eine Plattform zu bieten, auf der Ihre Musik als solche begeistert angenommen und veröffentlicht wird. Zudem veröffentliche ich auf Waterscape keine Schallplatten, da der Aufwand und die Kosten dafür mein Budget für das Label sprengen würden. Droehnhaus veröffentlicht bis jetzt nur auf Vinyl, darum denke ich das diese Zusammenarbeit wunderbar passt.
CM>>>Die Snippets die ich von „A Shiver In Red“ gehört sind grundsätzlich anders als die Musik deiner letzten Veröffentlichungen. Dein Album „Construct“ auf Waterscape klingt in vielen Passagen verträumt und nach Improvisation die durch die Atmosphäre des ganzen Albums ausgelöst wird. Das neue Album klingt für mich nach „Songs“, die ganz entspannt im Studio sind an denen gefeilt wurde und nicht wie zuvor aus einer Situation des Getragenwerdens bei einer Aufnahme entstanden sind. Liege ich mit dieser Einschätzung vollkommen falsch?
Martin Fuhs>>> Mit der Einschätzung liegst du komplett richtig. Die bisherigen CD's sind alle aus Improvisation entstanden. Es war kein richtiges Arbeiten in dem Sinne. Ich habe einfach aufgenommen was ich gerade gespielt habe. Manchmal kamen gute Sachen dabei raus (die wurden veröffentlicht) und manchmal war es einfach nur Mist. Das ist bei dem neuen Album komplett anders. Hier habe ich erstmals richtig komponiert und versucht passende Akkorde für eine bestimmte Stelle zu finden. Sachen ausgearbeitet und editiert. An manchen Passagen saß ich mehrere Wochen um endlich den gewünschten Sound zu finden. Ein relativ langwierige Prozess der aber viel Spaß gemacht hat.
CM>>>Wie hast du selbst den kreativen Prozess, also Songwriting und Aufnahme, des neuen Albums erlebt? War es für dich tatsächlich eine neue Erfahrung gegenüber den zuvor veröffentlichten Alben?
Martin Fuhs>>>Es war ein großer Schritt in eine neue Richtung. Ich bin überzeugt, dass es der richtige Schritt war. Für „A Shiver in Red“ habe ich mein komplettes Set Up verändert (bis auf meine Gitarre). Wahrscheinlich hört man deswegen eine drastische Veränderung im Klang des Albums. Zudem habe ich viel mehr an den Sounds „rumgeschraubt“.

CM>>>“A Shiver In Red“ wird meines Wissens als Vinylalbum erscheinen. Noch ein Grund vor dem Release besonders gespannt zu sein?
Martin Fuhs>>> Ohja, definitiv. Schon als keiner Junge habe ich immer davon geträumt meine eigene Schallplatte zu veröffentlichen. Dieser Traum wird nun endlich war und ich könnte nicht aufgeregter sein.
CM>>>Ich weiß es ist im allgemeinen eher lästig Künstler nach der Entstehung oder Idee hinter ihrem Künstlernamen zu fragen. Aber dein Künstlername „Seconds in Formaldehyde“ wirkt auf mich besonders faszinierend – er klingt für mich – lach ruhig – nach „Zeit anhalten“.. „Endlosigkeit“? Ein Thema das ich zumindest immer in deiner Musik vermutet habe... Jetzt bist du dran!
Martin Fuhs>>> Lästig ist das nicht. Es freut mich wenn sich Leute für die Hintergrundinformationen interessieren. Das Synonym „Seconds in Formaldehyde“ ist schon als Metapher gemeint. Und du liegst mit „Endlosigkeit“ gar nicht so verkehrt. Im Grunde sollte der Name einen Zustand beim hören meiner Musik widerspiegeln. Viele denken da an sehr düstere oder obskure Sachen. Ich meine das aber viel positiver und wärmer. Einfach im „Nichts fließend“ die Musik aufsaugen. Wenn ich ehrlich bin, dann ist der Name „Seconds in Formaldehyde“ aber auch bald Geschichte. Als ich angefangen habe Musik zu machen, wollte ich mich hinter einem Synonym verstecken. Jetzt wo ich aber langsam beginne mich richtig mit meiner Musik zu identifizieren, möchte ich die Musik nur noch unter meinem richtigen Namen veröffentlichen. Ein Grund ist außerdem, dass man durch diese „Künstlernamen“ viel zu schnell in eine nicht gewollte Richtung geschoben wird.
CM>>>Wie lange hast du an deinem neuen Album gearbeitet? War es ein Album das dir eher schnell und leicht von der Hand ging – da es ja auch in eine andere Richtung geht als zum Beispiel dein Album „Suddenly Silence Burst My Ear“ oder das zuvor schon erwähnte „Construct“?
Martin Fuhs>>>Etwa 9 Monate habe ich an der neuen Scheibe gearbeitet. Die Arbeit ging mir eigentlich sehr leicht von der Hand und ich hätte es sicherlich auch schon früher fertiggestellt, allerdings bin ich jemand der sich unglaublich schwer von einem Album trennen kann. Ich könnte wahrscheinlich Jahre an einem Album arbeiten, jetzt wo ich entdeckt habe wie ich für mich selber klingen will. Aber dann würde ich sicherlich irgendwo stagnieren und nicht mehr vorwärts kommen.
CM>>>Wie bist du als Kind bzw. Jugendlicher zur Musik gekommen?
Martin Fuhs>>> Durch meinen Vater. Er hat mir seine Pink Floyd CDs gegeben und meinte ich soll da mal rein hören. So hat alles angefangen. Ich weiß sogar noch welche CD es war. A Momentary Lapse of Reason. Danach hat sich das dann alles entwickelt. Die eine Band führte zur anderen. Und so weiter.
CM>>>Gibt es weitere Instrumente die du gerne spielst?
Martin Fuhs>>> Ich kann neben Gitarre auch ein bisschen Klavier spielen. Das nötigste halt. Ich bin aber weniger am Instrument selber, als am Klang dessen interessiert. Oder viel mehr diesen Klang zu transportieren und zu verändern. Das ist mein eigentliches Interesse. Seit dem letzten Album spiele ich auch viel mit meinem Shortwave Radio herum. Es ist unglaublich interessant damit Musik zu machen. Die Signale aufzunehmen und dann am Laptop zu verfremden/bearbeiten und zu sehen was für Töne daraus resultieren. Ich sehe mich dadurch eher weniger als Musiker im traditionellen Sinne sondern viel mehr als „Klangkünstler“.
CM>>>Deine Musik kann man glaube ich „Ambient Guitar“ mit zum Teil gepaart „Drone Sounds“ nennen – unterbrich mich wenn ich einen Fehler mache...
Martin Fuhs>>> Ich denke „Ambient Guitar“ ist eine sehr treffende Bezeichnung für die bisherigen Alben. Generell könnte man meine Musik in so viele Schubladen stecken. Alle würden wahrscheinlich passen aber keine würde wirklich zugehen. Die älteren Alben waren im Grunde genommen fast nur „Drone Sounds“ die durch die Gitarre entstanden sind. Mittlerweile gehe ich weg von diesen Drone's und versuche viel mehr mit Noise zu arbeiten. Ich finde die deutsche Übersetzung von Noise allerdings unzutreffend, denn Krach ist das in meinen Ohren nicht. Ich liebe es meine Musik mit diesen „Störklängen“ zu vermischen, da ich der Meinung bin, dass diese als Art Katalysator arbeiten. Sie bringen die Musik voran. Hauchen Ihr mehr Leben ein. Eine ziemlich interessante Sache wenn man sich damit beschäftigt. Ich denke, dass mein nächstes Album viel mehr in diese Richtung gehen wird. Für mich gibt es nichts interessanteres, als wohlklingende Melodien unter diesen „Störklängen“ zu vergraben. Wenn ich meine Musik beschreiben müsste, dann würde ich sie „romantic ambient noise“ nennen (lacht).

CM>>>... aber was ich sagen wollte nicht unbedingt die Musik die gerne von den großen Labels und Medien gepusht wird. Was meiner Meinung nach wirklich sehr schade ist. Aber ich möchte wissen, was treibt dich an genau diese Musik zu machen?
Martin Fuhs>>> Die größeren Labels sind nicht wirklich an dieser Musik interessiert. Das stimmt. Ich finde es aber auch nicht schlimm, viel mehr verstehe ich es. Dort „oben“ ist es eben wichtig viel zu verkaufen. Das geht nur mit Musik die für die breite Masse interessant ist (was ich jetzt als Pop Musik bezeichne). Wenn mir jemanden zeigen würde wie ich eingängige Pop Songs schreiben könnte, die vielen gefallen, dann würde ich auch damit mein Geld verdienen wollen. Ich denke einen richtig erfolgreichen Pop Song zu schreiben ist vielleicht sogar noch schwer als ein Song in „meiner“ Musikrichtung zu schreiben, weil du an viel mehr Sachen denken musst. Die Musik muss einer großen Zielgruppe gefallen und das ist enorm schwer.
Natürlich ist es schade, dass die experimentelle Musik so wenig Zuspruch in den Medien erfährt. Vielleicht ändert sich das aber auch irgendwann wenn Menschen anfangen etwas weiter über den Tellerrand zu schauen (was auf die Musik bezogen ist).
CM>>>Du arbeitest sehr viel mit Effektpedalen und Signalprozessoren. Gibt es in deiner Sammlung auch Eigenbauten oder veränderte Geräte?
Martin Fuhs>>> Hardwarespezifisch habe ich keine Eigenbauten oder veränderte Geräte. Ich habe aber schon mit dem Gedanken gespielt mir demnächst selber Bodentreter zu bauen. Einfach weil ich dann den Sound so anpassen kann wie er mir am besten gefällt. Momentan greife ich aber wie gesagt noch auf normale Effektpedale zurück. Allerdings sind die meisten davon nicht auf der neuen Platte zu hören (Ausnahmen sind ein paar Verzerrer und Delays). Was man auf dem neuen Album hört sind meistens Plug-Ins/Software Effekte. Darunter sind auch zwei die ich selber programmiert habe und nun zum ersten mal eingesetzt habe. Zum einen ist das ein Plugin was es mir ermöglicht, meine Gitarre wie eine Kirchenorgel klingen zu lassen (im übertriebenen Sinne). Das andere Plug-in verändert den Input so stark, dass man das Eingangssignal kaum mehr wiedererkennt. Viel Rauschen und ein sehr verzerrter Sound. Also genau das was ich so mag.
CM>>>Arbeitest du meistens in einem eigenen Studio oder bist du mehr oder weniger mobil?
Martin Fuhs>>> Ich bin ein armer Schlucker und kann mir kein eigenes Studio leisten (lacht). Aber das macht nichts. Genau genommen brauche ich auch kein Studio. Alles was ich aufnehme oder bearbeitet geschieht an meinem Mac. Dadurch bin ich wie du so schön sagtest immer mobil und kann überall an meiner Musik arbeiten. Natürlich ist der Reiz da, irgendwann mal in einem richtigen Studio aufzunehmen und die Musik dort ab zu mischen. Bis dahin nehme ich aber mit meinem „mobilen Studio“ vorlieb.
CM>>>Wenn du ein neues Musikstück fertig hast, gibt es da jemanden wie die erste Instanz – also jemand der es sich anhört und dir sagt wie er es findet und was eventuell noch zu ändern wäre?
Martin Fuhs>>> Ich wünschte diese Person gäbe es (lacht). Nein, ehrlich gesagt gibt es so jemanden nicht. Der Freundeskreis ist von der Musik nicht angetan (was ich ihnen aber nicht verüble) und auch meine Familie kann sich diese Musik nicht anhören (hier würde laut Ihnen die Übersetzung von Noise, also Krach, wieder zutreffen). Im Grunde ist mir eine andere Meinung aber auch nicht wichtig, da ich für mich weiß wie meine Musik zu klingen hat. Das mag egoistisch klingen, aber darum bin ich ja keine Band in der Mann nicht nur nach dem eigenen Geschmack gehen kann.
CM>>>Völlig andere Frage – nur um sicher zu gehen, Waterscape bleibt weiterhin das Label auf das dir als Hauptplattform bleibt? Oder bestehen? Was passiert demnächst auf Waterscape?
Martin Fuhs>>> Waterscape bleibt natürlich bestehen. Ich möchte noch mehr unbekannte Künstler fördern und deren Musik veröffentlichen. Das ist weiterhin mein Ziel für das Label. Viel eigene Musik werde ich darauf nicht mehr veröffentlichen, da „A Shiver in Red“ ja bald erscheint und ich bis jetzt noch nicht angefangen habe an einem neuen Album zu arbeiten. Das Ziel ist ein Album pro Jahr, also habe ich genug Zeit mich um andere Künstler zu kümmern.
Ich bin momentan in Gesprächen mit Brock Van Wey welcher besser als „Bvdub“ bekannt sein sollte. Wenn alles gut läuft kommt von Ihm demnächst ein Album auf Waterscape raus.
CM>>>Ich habe mich schon mehrmals gefragt wer bei Waterscape das wunderbare Artwork für die Alben kreiert?
Martin Fuhs>>> Dann geht dein Kompliment direkt an mich (lacht). Ich bin für alle grafischen Arbeiten rund um meine Musik und die Veröffentlichungen auf Waterscape zuständig. Das ist ein großer Aspekt den ich neben der Musik liebe, denn meiner Meinung nach geht die Musik mit dem Artwork „Hand in Hand“. Ich habe so viele tolle CDs gehört und war erschrocken, dass sich die Künstler so wenig Zeit für das Artwork genommen haben.
CM>>>Gibt es neben deiner Musik die eher deinen Musikstil beschreibt auch völlig andere Musik die du gerne hörst? Ich meine Musik die man vielleicht gar nicht erwartet hätte?
Martin Fuhs>>> Oh ja, das gibt es durchaus. Ich höre ja nicht den ganzen Tag nur „diese spezielle“ Musik. Ich höre gerne laute Gitarren und insgesamt laute „Rock“-Musik wie zum Beispiel die Deftones. Das geht dann bis zu Postrock/Metal wie Cult of Luna oder Isis hinzu „Jazz“ wie ihn Bohren & Der Club of Gore spielen. Wenn Pop Musik gut gemacht ist, dann höre ich auch die gerne,ich bin großer Fan von Garry Barlow und dessen Stimme. Also wie du siehst relativ weit gefächert.

CM>>>Alle reden von Rezession.. Glaubst du dass, wenn alle wieder kleinere Brötchen backen, sich die Leute auch wieder mehr Zeit für außergewöhnliche und besondere Musik nehmen? Oder glaubst du, dass es diese Rezessionsspirale es kleinen Labels es noch schwerer machen wird als bisher?
Martin fuhr>>> Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen mit der Rezession im Zusammenhang mit meiner Musik oder dem Label gemacht. Leute die gerne diese Musik hören werden weiterhin die CDs kaufen und wenn sie dafür am Ende des Tages ein Brötchen weniger essen müssen (lacht). Allerdings glaube ich auch nicht, dass mehr Leute jetzt dadurch auf die unbekannteren Labels oder Künstler stoßen werden. Das hat wenig mit der Reszession sondern viel mehr mit dem persönlichen Geschmack zu tun.
CM>>>Was brauchst du für einen perfekte Tag in deinem Leben?
Martin Fuhs>>> Nicht viel. Einen Kaffee, gute Musik, nette Menschen um mich herum und leckeres Essen.
http://www.waterscape.de/sif.html
Photos by permisson of Martin Fuhs
Interview Michael Mück
All rights reserved Cuemix-Magazine